Die Kölner lachen viel und gerne, aber nicht so laut wie landauf und landab über Blondinen, Ostfriesen, Mantafahrer, Bazis, Schwiegermütter, dicke Frauen und so weiter (bis auf eine Ausnahme: die Düsseldorfer; mit denen reibt sich der Kölner außerordentlich gerne), sondern vielmehr klug spöttelnd und mit einem Augenzwinkern über die Unvollkommenheiten und Unbilden des gesellschaftlichen Miteinanders und des eigenen Lebens. Dabei haben die Kölner für alle Lebenslagen und -situationen gesellschaftskritische, straffe, schonungs- und respektlose Bonmots zur Verfügung.
Seit über 50 Jahren sammelt Volker Gröbe kölsche Graffiti-Sprüche.