Ein Lektor berichtet aus seiner Arbeit

Im Zeit-Podcast "Frisch an die Arbeit" erzählt Anvar Cukoski über seine Arbeit als Lektor beim Blumenbar-Verlag, der zum Aufbau-Verlag gehört. Nicht jeden Tag ist er hauptsächlich mit Literatur beschäftigt.. Es ist auch viel Verwaltung, Problemverwaltung und Projektmanagement. Man muss sich um alles Mögliche und viele Kleinigkeiten kümmern, schreibt E-Mails, telefoniert. Über sein Selbstverständnis: "Wenn ich als Lektor in den Vordergrund rücke, heißt das meistens, es ist etwas schiefgegangen." Ein Lektor hilft und unterstützt. Er trifft die Entscheidung, ob das Manuskript zu den 10-14 Titeln gehört, die der Verlag im Jahr produziert. Er weiß ungefähr, was er ausgeben kann. Oft muss er in der Marktwirtschaft feststellen, dass ein Buch gar nicht so viel wert ist, wie man an Arbeit reingesteckt hat, sondern so viel wert ist, wie jemand bereit ist, dafür zu bezahlen. Für ein deutschsprachiges Debüt hat er schon alles gehört: von 5.000 Euro bis 500.000 Euro. Während dystobische Bücher keiner kaufen möchte, gilt für Regionalkrimis "ein Markt, den es schon lange gibt. Da scheinen die Menschen nicht genug zu bekommen." Anvar Cukoski: "Die besten Bücher sind eigentlich die, von denen ich vorher nicht wusste, dass ich sie lesen will." Ihm fehlt ganz oft die Geduld, wenn es nicht gleich losknallt.

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