"Stroh im Kopf" von Vera F. Birkenbihl

Im Buch begegnen dem Leser durchgängig Zeichnungen der Autorin, die sie KaGa (Kreative Analografie, Grafische Assoziationen) und KaWa (Kreative Analografie, Wort-Assoziationen) nennt und mit denen sie Begrifflichkeiten verständlich macht. Wer Situationen und Probleme mittels dieser beiden Techniken durchdenke, werde immer wieder erleben, wie schnell diese beiden methodischen Ansätze zu neuen und überraschenden Ergebnissen führen, die sowohl "intelligenter" als auch "kreativer" seien als man es zuvor vermutet hatte.

Analog = analoges, bildhaftes, vernetztes, symbolisches Denken; Grafie = Schreiben und Zeichnen, womit man bei regelmäßiger Anwendung das Gehirn nicht nur besitzen soll, sondern es auch benutze und die Merkfähigkeit deutlich zunehmen werde.

Die Autorin macht deutlich, dass wir die Zukunft simulieren und solche Situationen mental voraus nehmen können, wenn wir unsere Vorstellungskraft einsetzen. Denn „wer sich die Zukunft nicht ausmalen könne, sei zu ihr verdammt. Wer sie jedoch vorher bereits virtuell erlebe, der könne sie gestalten“, einer ihrer Kernsätze.

Interessant ist auch ihre Methode, Sprachen ohne Vokabeln zu lernen, nämlich erst einmal passiv über längere Zeit die fremde Sprache zu hören.

Nutzen hat, wer sich darauf einlässt. Bei den aktuell angesagten Coaches finde ich immer wieder Inhalte, die schon Vera F. Birkenbihl vor Jahren veröffentlicht hatte. Ich werde noch andere Bücher der Autorin lesen. Leider ist ihre Internetseite nicht mehr erreichbar, weil sie 2011 verstorben ist.

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